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Theater Ronja Räunertochter 2015

Von Räubern, Wilddruden und Rumpelwichten


170 Schülerinnen und Schüler führten das Musical «Ronja Räubertochter» vor voll besetzen Rängen in der Mehrzweckhalle von Kestenholz auf. von Gabriela Burkhardt


Das Schultheater, nach der Bestseller-Vorlage des Kinderbuches von Astrid Lindgren, lockte unzählige Besucher an. Bei beiden Aufführungen war die Halle voll besetzt. Zum Inhalt: Die mutige, kluge und neugierige Ronja ist der Liebling der mächtigen Mattis-Räuberbande. Sie sucht das Abenteuer und verbringt ihre Zeit am liebsten im Wald nahe der Mattisburg.

Eines Tages taucht auf der nördlichen Seite der Burg ein Junge namens Birk auf. Er ist der Sohn der verfeindeten Borkabande. Dass die Borkasippe nun auf der anderen Seite des Höllenschlundes haust, missfällt sowohl Ronja wie auch der ganzen Mattisbande. Die ungeliebten Eindringlinge müssen vertrieben werden.

Achterbahn der Gefühle

Nach und nach entsteht zwischen Ronja und Birk trotz anfänglicher Anfeindungen eine tiefe Freundschaft, die für die Kinder eine wahre Achterbahn der Gefühle mit sich bringt. Die zerstrittenen Eltern sind mit dieser geschwisterlichen Beziehung alles andere als einverstanden. Doch die beiden Kinder trotzen den schwierigen Umständen und den vielen Gefahren. Am Schluss begreifen auch die erwachsenen Räuber, dass sie nur gemeinsam stark genug sind, ihren Gegnern die Stirne zu bieten.

Seit Beginn des Jahres übten die Kindergärtler und die Schulkinder die verschiedenen Szenen ein und verwandelten sich regelmässig in Räuber, Wilddruden, Rumpelwichte oder gar Graugnomen. Texte wurden auswendig geübt, Rollen einstudiert und an Details der Darsteller gefeilt, bis die Produktion für die Vorführungen bereit war. Ohne Helfer hinter der Bühne funktionierte es jedoch nicht. Neben einigen Lehrkräften sorgten die Schüler der 6. Klasse dafür, dass die Kulissen an den gewünschten Stellen platziert waren, die Kostümwechsel funktionierten und die jeweiligen Schulklassen rechtzeitig bereit standen.

Die Bühnenbilder waren bewusst schlicht gestaltet. Mit drei verschieden grossen Holzkisten und wenigen zusätzlichen Utensilien wurden die Szenenbilder dargestellt, umrahmt durch Projektionen der jeweiligen Handlungsorte, wie zum Beispiel dem Höllenschlund, der Steinhalle oder dem Wald.

Rein in die gute Räuberstube

Während der Aufführung sorgte ein Schülerchor unter der Leitung von Adrian Stalder für die musikalische Umrahmung. Die anspruchsvollen Lieder übten die Kinder in mehreren Chorproben ein. Tatkräftig unterstützt wurden die Schüler von den drei Musiklehrkräften Lyudmyla Hunziker am Klavier, Barbara Aeschbacher am Saxofon und Thomas Maritz an der Trompete.

Nach dem Theater war aber noch lange nicht Schluss mit dem Räuberfest. In der «Räuberstube» oder der «Wilddrudenbar» konnten sich die Besucher mit Speis und Trank eindecken und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Die 5. und 6. Klasse waren sowohl für die Einrichtung wie auch für die Durchführung des Wirtschaftsbetriebes verantwortlich. Der Reinerlös ging dann in die beiden Klassenlagerkassen.




15.05.2015